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Abenteuer Corsica 2003

"Auf den Spuren korsischer Hirten"

Auf alten Hirtenwegen, die teilweise in keiner Karte mehr vorkommen, erkundeten wir in einer kleinen Gruppe die Bergwelt Corsica´s. Ausgangspunkt unserer Wanderungen war ein Camping a la Férme. Aufgrund der grossen Hitze und dem ausbleibenden Wassers 2003, lief die Quelle nur noch zu 1/5. Seit April hatte es nicht mehr geregnet.

Auf unserer Tour 2003 stiegen wir ca. 3500 Höhenmeter an und ca. 3250 M ab.
1.Tag 22.07.03 Anreise und Ankunft Ab Mittags kammen alle Mitwanderer per Eigenanreise auf dem Camping an. Aus ganz Deutschland und aus der Schweiz, mit dem Auto, dem Zug, dem Flieger und alle haben Corsica mit der Fähre erreicht. Jeder suchte sich ein Zelt und baute es sich auf, wo es einem gefiel. Wir hatten ein Areal unter 4 alten Eichen und unser Platz war fast die ganze Zeit im Schatten.

Nach dem Abendessen versammelten wir uns auf einer Wiese und bei einer Vorstellungsrunde konnte man mehr voneinander erfahren. Danach berichteten wir, welche Touren wir in den nächsten Tagen machen wollten. Dazu bekamen alle eine Karte mit unserer Wandergegend, auf der Sie die Strecke mitverfolgen konnten.

2.Tag 23.07.03 550 Höhenmeter rauf und 550 M runter Tagestour

Am Morgen starteten wir alle zusammen zu unserer ersten Tagestour.Am Anfang sind wir durch ein Schweinegehege, um dann im Schatten alter Kastanien vorbei an zwei Quellen, zu unserer Badestelle zu kommen.Hier genossen wir ein erfrischendes Bad im Fluss und einige wagten den Srung von den Felsen.Unser Picknick nahmen wir direkt im Bachbett im Schatten ein. Ausser unserer Gruppe war niemand sonst dort. Nachmittags ging es dann weiter zu einem Wassserfall. Hier traffen wir dann auf die ersten Ausflügler. Wir gingen an einer alten, künstlich angelegten Wasserstrasse, die bis Mitte des letzten Jahrhunderts Wasser zu den Kastanienmühlen brachte. Dieses Jahr war so wenig Wasser, dass die Wasserstraße unterwegs versickerte. Unser Ziel war ein typisch corsischer Ort, der aus mehreren Weilern besteht. Wir gingen in eine Bar und genossen Eis und Cafe. Von dort ging es dann zurück zum Camping.Diese Tour diente zur Akklimatisierung und zur Gewöhnung / zum Einlaufen für die weiteren Wandertouren. Abends waren alle ein wenig geschafft. Wir grillten Merguez.

3.Tag 24.07.03

500 rauf 50 runter

Beginn der 2 Tagestour:

Nach einen erholsamen Vormittag sind wir über einen fast vergessenen Hirtenweg in ein verlasssenes Tal. Dort befinden sich mehrere Bergerien. Nur noch eine wird dauerhaft betrieben. Abends die Ruhe der Berge genossen.

4.Tag 25.07.03
150 Höhenmeter rauf und 150 M runter
2. Tag unserer 2-Tages-Tour

Am Morgen werden wir überraschenderweise vom Berger und seinem Begleiter geweckt. Ein interessantes Gespräch über seine Bergerie und seine Tiere entsteht. Witzigerweise spricht der Freund des Bergbauerns fließend Deutsch, da er im Elsaß arbeitet und lebt. Die beiden zeigen uns noch die richtige Quelle, die etwas abseits liegt. Der Berger gab uns allen von seinem Käse zu probieren. Es war eine nette Begegnung und wir erzählten von unserer Tour und unserer Begeisterung für Corsica. Zusammen mit Ihnen sind wir dann den "neuen Weg" gegangen, Dieser blieb einigermassen auf einer Höhe und ging bis zu einer Forstpiste an der sein Jeep stand. Kurzes "Fachgespräch" über Macheten Afrikanische oder Italienische. Ich bin dann mit ihm zum Camping gefahren um den anderen mit dem Auto entgegenzukommen, da das letzte Stück unserer Etappe ein sehr moderner Hirtenweg war, nämlich eine asphaltierte Straße. Den ursprünglichen Weg hat der Park hat nach ca. 100m freihaken es aufgegeben freizuschlagen. Mittags waren wir dann alle wieder am Camping. Der Nachmittag war nicht weiter verplant, so wurde sich schon auf die 4-Tages-Tour vorbereitet. Auch nutzten viele die Zeit sich zu erholen und zu entspannen, bzw. noch mal an den Fluss zu gehen. Es stellten sich Fragen wie, was nehme ich mit, auf was kann ich verzichten. Jeder hatte da andere Vorstellungen. Wir hatten eine Federwaage im Baum hängen und so konnte man sich daran orientieren. Jeder bekam auch schon sein Gruppengut (Essen) von ca. 3,5 kg.

5.Tag 26.07.03 700 Höhenmeter rauf und 200 M runter Start der 4-Tages-Tour

Die meisten Rucksäcke hatten nun mit 2 Liter Wasser ein Gewicht von 11,5 bis 15,5 kg. Morgens starten wir in ein Fluss Tal. Badepause. Gegen 14:00 starteten wir zu unserem 2.Teil - die ersten 200 Höhenmeter waren schattig. Nach 2,5 Stunden kamen wir zu einer alten Bergerie und schlugen dort unser Biwak für die Nacht auf. Hier lebt ein alter Hirte, der die Sommermonate an seiner Bergerie verbringt. Mit ihm leben im Hochtal noch 2 Esel, 6 Hunde und seine Schafe. Als wir ankamen machte er gerade noch Käse. Wir installierten uns an einer alten Buche. Abends gab es Spaghetti Soja-Bolognese. Danach sind wir noch mal in einer kleinen Gruppe in seine Hütte und redeten über sein Leben und die corsischen Berge, knabberten Kekse und Käse.Der Berger war auch sehr interessiert daran etwas über unser Leben in Deutschland und in der Schweiz zu erfahren.

6.Tag 27.07.03 650 Höhenmeter rauf und 250 M 2. Tag unserer 4-Tages-Tour

Am Morgen gingen wir von der Bergerie über einen uralten nicht befestigten und auf keiner Karte eingezeichneten Weg zu einem Gebirgssee . Der Weg ging am Anfang durch einen alten Buchenwald. nach ca. 1 Stunde traffen wir auf einen grösseren Weg und folgten ihm bis zum See. Am See machten wir Mittag. Danach wanderten wir über einen Grat zu einer Bergeries (1800m). Die dortigen Pozzies sind viele kleine Tümpel, die nach dem Abtauen der Gletscher übrigblieben. Dieses Jahr war aufgrund des Wassermangels das Wasser in vielen Tümpeln vertrocknet. Auch die Wiesen waren nicht so grün, wie in den Vorjahren. An diesen Bergerien hat sich der Bergbauer schon ein wenig auf den Tourismus eingestellt. Nach dem Abendessen ist die eine Hälfte der Gruppe noch mal zu ihm in die Hütte und wir unterhielten uns und knabberten frische Radieschen aus seinem Anbau (auf 1.800 m Höhe!). Zu später Stunde kamen wir auch in den Genuss seinem corsischen Gesang zu lauschen.

7.Tag 28.07.03 Königsetappe.

Früh morgens raus, um dann den Tag auf über 2000 Meter zu verbringen.Mehrer Gipfel von über 2200 m haben auf unserer route gelegen. Sagenhafte Rundblicke über die Insel. Vorbei an Gebigssen sind wir am Abend in ein verlassenes Tal um dort unter den Sternen zu übernachten.

8.Tag 29.07.03 50 Höhenmeter rauf und 1150 M runter 4. Tag unserer 4-Tages-Tour

Heute stiegen wir ab. Nach ca. 40 Minuten sind wir auf einen breiten Schotterweg gekommen, an dem wir bis zur letzten Bergerie, die wir besuchen wollten, gewandert sind.Dort lebt der jüngste Berger auf den wir während unser Tour treffen sollten zusammen mit einer jungen Frau. Sie machen Ziegenkäse und sind erst seit diesem Jahr an der Bergerie. Daher haben sie noch viel zu arbeiten an ihrer Hütte. Er gab uns einen sehr alten Ziegenkäse, der vielen von den ganzen corsischen Käsesorten, die wir während unserer Tour probiert hatten, am besten geschmeckt hat. Seit meinem letzten Besuch vor 10 Tagen hat er die alte Quelle wieder restauriert und es gibt wieder gutes Trinkwasser, was die letzten Jahre oft ein Problem war. Nach einer Stunde Abstieg gelangen wir wieder zu der Badestelle des allerersten Tages. Dort machen wir noch einmal ausgiebig Pause. Abends gab es dann ein Abschlussgrillen, in dessen Anschluss wir noch mal an den Fluss gegangen sind und bis tief in die Nacht unser Erlebtes reflektierten.

9.Tag 30.07.03 Abreisetag

Morgens nach einem ausgiebigen Frühstück informierten sich noch einige wie sie Ihren Aufenthalt , z.B. durch Tage am Strand oder in den Bergen (Corte) verlängern können. Auch wurde die Möglichkeit genutzt sich von uns noch ein Zelt zu leihen.

Um 12:30 haben wir uns voneinander verabschiedet und alle sind zusammen aufgebrochen,...

Kontakt + Infos Bei Interesse und weiteren Fragen an einer Wanderung mit uns, einfach Formular ausfüllen und Infos anfordern.

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